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mich

Es ist schwierig, unter Zeitdruck einen halbwegs anständigen Text zu schreiben, der ordentlich und informativ ist.
Darf ich mich vorstellen? Lukas wurde ich getauft, ein Name, der seit Jahren der meistgewählteste Name Neugeborene ziert - 1984 fing alles an, meine Eltern konnten daher getrost Trendsetter genannt werden.
Schon früh - mit einem 486er begann meine Obsession für Elektronik. ich begann mich, in viele Sachen einzulesen und es machte einfach Spaß, die Dinge zu verstehen und so wurde die Obsession durch meine Ausbildung zu meinem Job. Softwaretechnisch machte sich bei mir vor ca. 6 Jahren einen Paradigmenwechsel. Bis zu diesem Zeitpunkt bewegte ich mich auf einem eintönigen Feld. Bis zu diesem Zeitpunkt fiel für mich die Wahl - wenn es denn eine gab - stets auf Software, die etwas kostet. Mittlerweile bin ich OSS-Fan und ich liebe es, wie sich die Software entwickelt! So wie es meine freie Zeit zulässt, arbeite ich auch aktiv an einigen Programmen mit und helfe so, dass Software noch besser wird. Auf jedem meiner Rechner läuft Linux - meist als Arbeitssystem, aber hin und wieder gebe ich mich dem Experimentieren hin, was sehr viel Spaß macht. die ersten Kenntnisse erlangte ich an der HTL Dornbirn bei einem Lehrer, den ich zwar aussprechen konnte, aber nicht mehr korrekt niederschreiben - und lieber soll er ungenannt als falsch genannt werden.
Nach meiner Zeit in der Heimat Vorarlberg machte ich einen großen Sprung nach Oberösterreich - genauer gesagt, nach Hagenberg, wo ich meine Kenntnisse vertiefte und erweiterte.
Schon während dem Studium hatte ich das große Glück, einen Arbeitsplatz beim Ars Electronica Center zu bekommen. Auch dort konnte ich einiges dazulernen und ein Arbeitsumfeld kennenlernen, das es so wohl eher selten ein zweites Mal gibt.

So steh ich da. Neben der Arbeit beginnt jetzt die Vernetzung in Linz. Freunde, Vereine, Netzaktivismus und ein kleines kleines bisschen Politik. Linz ist aufregend, wer braucht schon Wien? Denn im Unterschied zu Wien wissen die Linzer, dass Linz keine Weltstadt ist ;)

Technophil, early adopter würden wohl zutreffen. Idealismus und Fanatismus paaren sich zu jeweils 49% mit ca. 2% konstruktivem Fanatismus. So könnte man mich zusammenfassen.

die Seite

Begonnen hats in den frühen Nullerjahren. Zunächst war der Webspace als Host für meinen Weblog gedacht - der unter http://blog.wordy-rappinghood.net/ seit etwa einem Jahr in einer neuen Version mit frischem Inhalt und einer leicht abgeänderten Richtung läuft.
Ganz am Anfang war die Idee da, dass die "Hauptseite" (also die hier) meine Arbeit widerspiegeln soll. Seit Jahren konnte ich nicht wirklich eine Seite aufbauen, wohl weil zuletzt auch einfach der Inhalt, die Richtung, die Struktur fehlte - wie sollte ich eine Seite über chaotisch angehäufte Code Snippets erstellen, die kaum einen Eindruck von meinen Interessen oder gar von meiner Arbeit zeigen?

den Inhalt

Jetzt - also in etwa 10 Jahre später ist eine Richtung gefasst, Interessen manifestieren sich und können so wiedergegeben werden. Konkret laufen derzeit (Jänner 2013) 3 Projekte, die zunächst bei mir gehostet und dann aber später quelloffen veröffentlicht werden sollen. Gerade für diese Projekte soll hier eine Information und Dokumentation erstellt werden.
Dann gehts weiter. es haben sich in den letzten Monaten bei mir programmiertechnisch sehr viele neue Herausforderungen ergeben, denen ich selbstverständlich offen gegenüberstand. Bei der Recherche habe ich mich logischerweise auch ins Netz geworfen und viele hilfreiche Seiten gefunden. Die Seite soll eine Möglichkeit darstellen, etwas zurück zu geben und meine eigenen Programmierkenntnisse in schriftlicher Form festzuhalten, damit andere - und natürlich auch ich selbst - wieder daurf zurückgreifen können.
Zwei Geräte, die hier nicht ungenannt bleiben sollen, sind der ASUS WL-700gE, der in der Originalform eine recht unbrauchbare Firmware aufweist und der Raspberry Pi - mein neues Lieblingsgerät.
Das erstere ist bereits erfolgreich mit OpenWRT bespielt und dient seit ca. einem Jahr als Server für SMB, SVN, Git und als Wireless Bridge für meinen Drucker, der leider nur eine Ethernet-Schnittstelle aufweist, so aber elegant einen neuen Einsatzort bekommen hat. Den ASUS zu konfigurieren war teilweise recht simpel und teilweise learning by doing, da es für diesen Einsatzzweck kaum brauchbare Anleitungen im Web gab. Vielleicht schaffe ich es, die Konfiguration niederzuschreiben und den wenigen WL700-gE-Besitzern zugänglich zu machen. Die Installation von OpenWRT ist etwas kompliziert - allerdings lohnt es sich sehr, da beispielsweise der unbrauchbare Originaltorrentclient durch Transmission ersetzt wird und auch andere Funktionen des Routers mit verbesserten Programmpaketen sichergestellt werden. Nicht zuletzt lernt der Router einige neue Stücke - wie vorher schon erwähnt, ein Einsatz als SVN-Server meistert der Router mühelos.
Und dann wäre noch der Raspberry Pi. Ein Einplatinenrechner, der 2012 eingeschlagen hat wie eine Bombe. So viele Einsatzzwecke, so eine aktive Community, so viele Schule, die das Ding unbedingt haben und verwenden wollen und so wenig Geld - das Ding ist um etwa 32 € zu haben, ohne Gehäuse und ohne Netzkabel,
insgesamt sinds dann in etwa 50 €. Ein Spielzeug, das ich mir jetzt mal näher ansehen werde und vermutlich Heimat eines der Projekte sein wird, sollte es in den nächsten Wochen spruchreif werden.

die Domain

Die Domain ist etwas einfacher zu erklären. Damals, als das Blogschreiben noch neu für mich war, hab ich mich natürlich einmal umgesehen, was in Österreich so abläuft. Dann bin ich damals auf die Website einer Freundin gestoßen, die ihren Blog unter http://www.soul-to-squeeze.net/ führt. Als großer Red Hot Chili Peppers Fan (was ich im Dezember 2006 selbst miterleben durfte), hatte sie den Namen eines der Songs genommen und als Domainnamen verwendet. Ähnlich gings bei mir zu, nur dass es nicht die Chili Peppers waren, sondern eine eher unbekannte Band, die damals einen gewissen Eindruck auf mich hinterlassen hat: die Chicks on Speed. Mir erschien der Liedtitel irgendwie passend, da es in meinem Blog um meine geschriebenen Wörter ging. Wörter, die alle in einer Harmonie klingen sollten und meine Sprachkompetenz fördern sollten.
Liest man sich den alten Blog durch, gibt es Perlen, die ich auf keinen Fall verlieren möchte und Werke, die nicht gelungen sind. Beide Dinge sind als PDF verfügbar - eines Tages werde ich mir wahrscheinlich die Mühe machen und einige alte Werke in meinem neuen Blog oder vielleicht auch hier neu aufrollen.

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